Buchrezension #5 Noah von Sebastian Fitzek





Bastei Lübbe
erschienen am 18. Dezember 2014
558 Seiten


Preis:


gebunden € 19,99, broschiert € 9,99, Kindle € 8,99


Klappentext:


Er kennt seinen Namen nicht. Er hat keine Ahnung, woher er kommt. Er kann sich nicht erinnern, warum er in Berlin ist, seit wann er hier auf der Straße lebt. Die Obdachlosen, mit denen er umherzieht, nennen ihn Noah: Dieser Name ist in seinen rechten Handballen tätowiert. Für Noah wird die Suche nach seiner Identität zu einem Alptraum. Denn wie es scheint, ist er das wesentliche Schlüsselelement einer globalen Verschwörung, die bereits zehntausende Opfer gefordert hat und nun die gesamte Menschheit bedroht ...


Meine Meinung:


Das war mein erstes Buch von Sebastian Fitzek und ich muss sagen, ich bin begeistert.
Das Buch ist vom Anfang bis zum Schluss spannend. 


Die Geschichte beginnt in den Slums von Manila, wo man Alicia und ihre beiden Söhne und das trostlose, arme Leben, das sie führen, kennenlernt. Diese Kapitel führen einen vor Augen, wie gut es uns geht.


Dann geht es weiter zum Hauptprotagonisten Noah, von dem man aber anfangs sehr wenig erfährt, da er sich an nicht erinnern kann. Noah findet immer wieder etwas über sich heraus. Immer wieder kommen Erinnerungen zurück, die toll in die Erzählung eingeflochten werden.


Es wird immer wieder die Sicht geändert: Hauptsächlich wird das Buch aus der Sicht von Noah und Alicia erzählt, aber man lernt auch die Sicht von Celine, einer New Yorker Journalistin, und dem Auftragskiller Altmann kennen. Die Wege von Noah, Celine und Altmann kreuzen sich dann. Manchmal werden die Gedanken eines der dreien eingeflochten, aber für mich war immer deutlich erkennbar, zu wem sie gehören. 


Die Personen sind sehr gut beschrieben. Jeder hat Ecken und Kanten, was sie sehr sympathisch hat. Sie sind nicht so perfekt wie in manchen anderen Büchern. 


Jedes Kapitel endet mit einem Cliffhanger, sodass man gar nicht aufhören kann. Da freut man sich, wenn man in der U-Bahn ein Kapitel beendet hat und dann diese Cliffhanger und man will wissen, wie es weitergeht. Immer wieder gibt es überraschende Wendungen, man weiß nie, was als nächstes kommt. Auch den Schluss hätte ich so nicht erwartet.


Der Schreibstil ist sehr flüssig und man kann sich auch durch die genauen Beschreibungen alles sehr gut vorstellen.


Die Verschwörungstheorien erinnern ein bisschen an Dan Brown. Es war vielleicht nicht alles logisch und nachvollziehbar, aber trotzdem gut gemacht, so dass man darüber hinweg sehen kann.


Fazit:


Ein wirklich spannender Thriller, der aufgrund der Thematik zum Nachdenken anregt und irgendwie ein ungutes Gefühl zurücklässt, ob das wirklich alles so sein könnte!


Ich gebe 5 von 5 Sternen.

 

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