Buchrezension #81 Weltenriss 1: Die Karte der verlorenen Zeit von S.E. Grove


Fischer FJB
erschienen am 22. September 2016
576 Seiten


Preis:

gebunden € 18,99, Ebook € 16,99

Klappentext:

Wenn jeder Ort seine eigene Zeit hat – dann ist das nächste große Abenteuer nie weit …
„Weltenriss – Die Karten der verlorenen Zeit“ – ein New-York-Times-Bestseller für alle Leser von Philip Pullman und Cornelia Funke
Vor hundert Jahren hat "Die Große Disruption" die Kontinente der Erde in verschiedene Zeiten katapultiert – jetzt hat jeder Ort seine eigene Zeit.
Sophia Tims Onkel Shadrack ist ein berühmter Kartograph, der diese „Neue Welt" bereist und neu vermisst. Doch er wurde von einer geheimnisvollen verschleierten Frau entführt, die ihn zwingen will, die Carta Mayor für sie zu finden, die Karte in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft festgehalten sind. Sophia muss ihren Onkel unbedingt retten. Sie begibt sich gemeinsam mit ihrem Freund Theo auf eine gefährliche Reise, durch die Zeiten der Welt.
Ein faszinierendes Abenteuerroman – packend, atmosphärisch und äußerst originell

Meine Meinung:

Am Anfang des Buches sind interessante Karten, die die Neuwelt nach der Großen Disruption zeigen. Diese Karten machen gleich sehr neugierig auf das Buch. Der Prolog ist ein Augenzeugenbericht der Großen Disruption von Elizabeth Elli, die Sophias Urgroßmutter ist.

Dann ist man mit der 13jährigen Sophia gleich mitten in der Geschichte, die im Jahre 1891 in Neu-Okzident, genauer gesagt in Boston, beginnt. Sophia ist eine sympathische Protagonisten. Sie hat kein Zeitgefühl, was sie selbst als großen Nachteil empfindet. Dafür hat sie einen sehr ausgeprägten Orientierungssinn. Sophia ist diszipliniert und sehr ordnungsliebend. Sie ist unabhängig und sehr selbstständig für ihr Alter. Sie wirkt auch älter, als sie ist. Sophia ist ein schlaues Köpfchen.

Seit dem Verschwinden ihrer Eltern lebt sie bei ihrem Onkel Shadrack, dem Bruder ihrer Mutter. Er ist Kartologe, Historiker, Professor und Experte für Geschichte und Geographie der Neuwelt. Er ist total chaotisch, aber sehr liebenswert. Er kümmert sich toll um seine Nichte.

Theo, der ein bisschen älter als Sophia sein dürfte, kommt aus den Brachlanden, den westlichen U.S.A. Er ist neugierig und wissbegierig. Er steht Sophia helfend zur Seite. Theo ist aber geheimnisvoll.

Das Buch wird abwechselnd aus der Sicht von Sophia und von Shadrack in der 3. Person erzählt. Der Schreibstil konnte mich leider nicht so ganz überzeugen. Er ist sehr detailliert und ausschweifend. Das Buch ist größtenteils spannend, hat aber zwischendurch auch einige Längen.

Die Grundidee finde ich sehr originell. Es ist aber für mich schwer vorzustellen, wie das genau funktionieren soll, dass Neu-Okzident im 19. Jahrhundert ist und in Teilen des heutigen Europas erst das 12. Jahrhundert ist.

Das Buch ist für die Zielgruppe der 12- bis 16jährigen. Für diese Zielgruppe finde ich die Thematik zu komplex und teilweise kompliziert, vor allem für diejenigen, die vorher noch nicht so viel gelesen haben. Da könnte das Buch eher vom Lesen abschrecken.

Das Buch ist der Auftakt einer Trilogie. Ich weiß aber noch nicht, ob mich die Geschichte so begeistern konnte, dass ich weiterlesen will.


Fazit:

Guter Abenteuer-Roman!

Ich gebe 4 von 5 Sternen.

 

Herzlichen Dank an den Fischer FJB Verlag für das Rezensionsexemplar! 
Seite des Verlages 

Kommentare

  1. Huhu Barbara!
    Eine schöne Rezension! Danke dafür! Ich habe das Buch auch schon da und bin schon ganz gespannt auf die Geschichte! Nach deiner tollen Bewertung sogar noch ein bisschen mehr;-) Liebe Grüße, Petra

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    1. Hallo Petra!

      Dann viel Spaß beim Lesen!

      Danke für deinen Besuch!

      Alles Liebe
      Barbara

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