Buchrezension #113 Da kommt noch was - Not dead yet von Phil Collins

Buchrezension #113 Da kommt noch was - Not dead yet von Phil Collins
Heyne
erschienen am 24. Oktober 2016
531 Seiten



Preis:

gebunden € 24,99, Ebook € 19,99


Klappentext:

13 Alben auf Platz 1, 7 Grammys, 5 Kinder, 3 Ehen, 1 Buch
Nur drei Musiker weltweit haben als Solokünstler und mit ihrer Band jeweils über 100 Millionen Tonträger verkauft – Phil Collins ist einer von ihnen. »Another Day in Paradise«, »You Can’t Hurry Love«, »One More Night«, »Sussudio« – große Songs mit großen Geschichten. Mit »In the Air Tonight« etwa hat der Ausnahmemusiker das Ende einer seiner drei Ehen in einen zeitlosen Hit verwandelt. Überhaupt – dieses Leben! Phil Collins erzählt rückhaltlos alles: von einem Filmdreh mit den Beatles, von Sessions mit Eric Clapton, Tina Turner und Adele, von der großen Zeit mit Genesis und davon, wie er auf einer Tournee heiratet, um sich später via Fax wieder scheiden zu lassen – und Jahre darauf gänzlich im Alkohol zu ertrinken. Phänomenale Höhen wie bizarre Tiefen: In diesem Buch ruft jede Zeile: »Take a Look at Me Now!«



Meine Meinung:

Mit A Groovy Kind Of Love hat sich Phil Collins in mein Herz gesungen, damals war ich 12. Ich bin jetzt nicht der große Fan, der jede CD zu hause hat (die CDs auf dem Foto sind nicht meine ;-)), aber ich habe seine Lieder schon immer gerne gehört. Phil Collins konnte mich auch mit seiner Biographie begeistern.

Phil Collins schreibt in seiner Biographie sehr humorvoll, selbstkritisch und nachdenklich. Er schreibt schon am Anfang, dass er das Buch aus seiner Perspektive erzählt. Manche Leute haben manches sicher anders in Erinnerung, aber so war es in seiner Erinnerung. Er erzählt Anekdoten aus seiner Kindheit und Jugend, aus seiner Karriere mit Genesis und seiner Solo-Karriere, z.B. wie er als Teenager beim ersten Solo-Album von George Harrison dabei sein wollte, die Dreharbeiten zum Beatles-Film und die Band Aid-Konzerte in London und Philadelphia. Sehr unterhaltsam fand ich das Kennenlernen der Genesis-Mitglieder und seine Anfänge bei Genesis.

Phil Collins gewährt auch Einblicke in sein Privatleben, in seine Ehen und Scheidungen. Leider konnte er anscheinend nie Nein sagen, weswegen seine Frauen und Kinder immer zu kurz kamen. Schockierend ist dann das Kapitel über seine Alkoholsucht.
Sehr schön sind die Fotos im Buch, die auch genau erklärt werden.

Für mich war viel Neues dabei und ich habe mich das ganze Buch über gut unterhalten. Phil Collins sorgt mit seiner lockeren Erzählweise und der Art, wie er sich über sich selbst lustig macht, für einige Lacher.

Phil Collins' Gedanken beim Anblick von Sting, der aus dem Pool steigt:
Einen Moment lang überlege ich, ob ich mit Yoga beginnen sollte, doch dann siegt der gesunde Menschenverstand.
Seite 297

Die einzige Kritik an dem Buch geht an das Lektorat. Hat das Buch überhaupt jemand Korrektur gelesen? Es gibt immer wieder Tippfehler und Sätze, die keinen Sinn ergeben, bei denen Wörter fehlen oder zu viel sind. Aber auch die Fehler konnten meine Begeisterung für das Buch nicht trüben und werden bis zur nächsten Auflage hoffentlich ausgebessert.



Fazit:

Für Fans ein MUSS! Lesenswerte Biographie!


Ich gebe 5 von 5 Sternen.


Seite des Verlages 

Seite von Phil Collins

Kommentare

  1. Hallo Barbara,
    Ich habe schon lange keine Biographie mehr gelesen. Die könnte mir auch gefallen, ich bin zwar kein riesen Fan, aber er ist einfach immer präsent in der Musikszene.
    LG Sonja

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    1. Hallo Sonja,

      nachdem mein Mann das Buch zu Weihnachten bekommen hat, wollte ich es auch unbedingt lesen. Ist wirklich sehr humorvoll und unterhaltsam geschrieben.

      Danke fürs Vorbeischauen!

      Alles Liebe
      Barbara

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