Buchrezension #12 Vor uns das Leben von Amy Harmon



Egmont INK
erschienen am 2. Oktober 2014

384 Seiten


Preis:


Taschenbuch € 14,99, Kindle € 9,99



Klappentext:


Ambrose, der Star der Highschool, der Held einer ganzen Stadt. Er scheint alles zu haben - und doch kämpft er mit Problemen, die der Außenwelt verborgen bleiben. Bailey, der Junge im Rollstuhl. Er ist krank, weiß, dass er sterben wird. Und er lebt jeden Tag seines Lebens, als wäre es sein letzter. Fern, die schlau ist, aber nicht hübsch, und trotzdem in allem um sich herum das Schöne erkennt. Fern, Bailey und Ambrose. Drei Jugendliche in einer Kleinstadt in den USA, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Drei Jugendliche, die dachten, sie wüssten, was das Leben für sie bereithält. Und denen das Schicksal in die Quere kommt …


Meine Meinung:


„Und dann kollabierte der Südturm. In einem Moment war er da, im nächsten nicht mehr. Er hatte sich in eine riesige Wolke aufgelöst, die krachen nach unten fiel – schmutzig-weiß, dick und fett, vor Schutt strotzend und vollgepackt mit Zerstörung.“

2. Kapitel

Das Buch beginnt im September 2001. Die Hauptprotagonisten sind Fern, Bailey und Ambrose. Alle sind 18 Jahre alt, alle sind in ihrem letzten Jahr auf der Highschool. Fern hält sich selbst nicht für besonders hübsch, aber sie ist schlau. Sie schreibt Geschichten und möchte einmal Schriftstellerin werden. Ihr Cousin und bester Freund Bailey sitzt mittlerweile im Rollstuhl. Er weiß, dass er bald sterben wird. Aber er beendet trotzdem die Highschool und ist der Assistent seines Vater, der Coach des Ringerteams ist. Ambrose ist im Ringerteam. Ihn himmeln alle an, auch Fern. Er ist der Held. Außerdem treten als Nebenfiguren auch Ferns beste Freundin Rita, die wunderhübsch, blond und vollbusig ist, und mehrere Mitglieder des Ringerteams auf. Besonders Fern ist einem sofort sympathisch. Sie ist immer für Bailey da, spielt seinen Chauffeur und kümmert sich um ihn.

Das Buch zeigt, wie die Jugendlichen durch die Ereignisse des 11. Septembers geprägt werden und was nach der Highschool aus ihnen wird. Manchmal hat das Schicksal etwas ganz anderes mit einem vor, als man selber geplant hat. 

In Rückblicken bekommt man ein besseres Gefühl für die Protagonisten und warum sie sind, wie sie sind.

Die Charaktere sind sehr gut beschrieben. Ich konnte mich schön in die Personen hineinfühlen.

Der Schreibstil ist recht einfach. Das Buch ist flüssig zu lesen. Aber trotzdem hab ich lang dafür gebraucht und kam nicht wirklich weiter, was aber eher daran gelegen hat, dass es doch nicht so ganz meins war. Mich hat angesprochen, dass das Buch mit dem 11. September begonnen hat, aber überzeugen konnte es mich im Endeffekt nicht.


Fazit: 


Berührende Geschichte über Liebe und Leidenschaft, Freundschaft, Hilfsbereitschaft, den Glauben, Verluste und Schicksalsschläge! Taschentücher bereithalten! Aber nicht so ganz meine Geschichte, deswegen gibt’s so wenig Sterne.


Ich gebe 3 von 5 Sternen.


Ein paar schöne Zitate:


Es gibt solche Tage, Bailey. An denen du glaubst, du kannst es nicht mehr aushalten. Aber dann stellst du fest, dass du es doch kannst. Du kannst es immer.
Kapitel 7


Das ist doch das Schöne an Freundschaft. Es geht nicht darum, perfekt zu sein.
Kapitel 9


In Büchern kann man sein, wer man will, und seinem wahren Ich eine Weile entfliehen.
Kapitel 23


Und wenn du mich nimmst, werde ich den Rest meines  Lebens versuchen, dich glücklich zu machen.
Kapitel 36


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