Buchrezension #24 Silber-Trilogie 2: Das zweite Buch der Träume von Kerstin Gier


Fischer FJB

erschienen am 26. Juni 2014

416 Seiten



Preis:


Gebunden € 19,99, Kindle € 17,99




Klappentext:


Liv ist erschüttert: Secrecy kennt ihre intimsten Geheimnisse. Woher nur? Und was verbirgt Henry vor ihr? Welche düstere Gestalt treibt nachts in den endlosen Korridoren der Traumwelt ihr Unwesen? Und warum fängt ihre Schwester Mia plötzlich mit dem Schlafwandeln an?

Albträume, mysteriöse Begegnungen und wilde Verfolgungsjagden tragen nicht gerade zu einem erholsamen Schlaf bei, dabei muss Liv sich doch auch schon tagsüber mit der geballten Problematik einer frischgebackenen Patchwork-Familie samt intriganter Großmutter herumschlagen. Und der Tatsache, dass es einige Menschen gibt, die noch eine Rechnung mit ihr offen haben – sowohl tagsüber als auch nachts …



Meine Meinung:


Nach dem ersten Band hab ich mich gleich auf die Fortsetzung gestürzt. Nur leider war ich von der nicht mehr so begeistert. Ich hab das Buch zwar in kurzer Zeit gelesen, aber ich hab immer darauf gewartet, dass etwas passiert, nur so viel ist nicht passiert.

Im ersten Teil des Buches hat sich überhaupt nicht viel getan, und richtig spannend war's auch nicht mehr. Die Mystik des ersten Bandes ging leider verloren. Irgendwie rutscht die Traumstory in den Hintergrund, und es geht hauptsächlich um die Liebesgeschichte von Liv und Henry und ihre Probleme. Die Liebesgeschichte drängt sich so in den Vordergrund, dass alles andere fast untergeht.

Im ersten Teil waren die Traumlandschaften so schön. Im zweiten ist das dann immer wieder dasselbe, es wird schnell ziemlich eintönig.

Alles, was im ersten Band noch nicht geklärt wurde, wird auch im zweiten nicht geklärt. Man erfährt nicht, wie das mit dem Träumen funktioniert und es versucht auch keiner rauszufinden, und außerdem weiß ich noch immer nicht, wer Secrecy ist, aber das wird wie Kerstin Gier im Nachwort verraten hat, im dritten Teil geklärt.

Trotz allem war es unterhaltsam und angenehm zu lesen. Liv und ihre Familie sind genauso lustig wie im ersten Teil und können für einige Lacher sorgen. Für Unterhaltung sorgt dieses Mal auch das Bocker, also nicht direkt, aber Livs Gedanken über das Bocker. Am besten finde ich die Geschichte mit Mr. Snuggles. Liv und Mia sind echt der Hammer. Ich mag auch die tolle, sehr innige Schwesternbeziehung von Liv und Mia.



Fazit:


Ein bissl enttäuschende Fortsetzung eines tollen ersten Bandes! Trotzdem sehr unterhaltsam! Und ich werde auch Teil 3 noch lesen. Dream on!



Ich gebe 4 von 5 Sternen.

 

 


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