Buchrezension #118 Das Geheimnis der Uhr von Annette Hennig


erschienen am 1. November 2014
280 Seiten



Preis:

Taschenbuch € 9,99, Ebook € 4,99


Klappentext:

Alexa, Agnes' Urenkelin, trifft in ihrem Urlaub in Frankreich nicht nur auf den gutaussehenden Achille, der ihr Herz höher schlagen lässt. Sie entdeckt auch eine kostbare alte Taschenuhr, die ihre Familie zusammen mit dem Mann, dem sie einst gehörte, in der normannischen Erde begraben glaubt. Eine Zeitreise durch die vergangenen 70 Jahre beginnt, an dessen Ende die Familien durch ein lange gehütetes Geheimnis aufeinander treffen. Schmerzvolle Erinnerungen verbinden diese unterschiedlichen Menschen zweier Nationen, die nichts voneinander ahnten. Neugierig und tapfer nehmen sie ihr Schicksal an. Werden Sie es schaffen, Gemeinsam den Weg zu gehen, den eine frühere Generation ihnen vorbestimmt hat.


Meine Meinung:

Alexa ist eine selbstbewusste, junge Frau. Sie ist alleinerziehende Mutter ihrer 6jährigen Tochter Laurie. Ihre Tochter ist ihr Ein und Alles. Als die beiden in einem Antiquariat eine Taschenuhr entdecken, die der von Alexas Urgroßvater, die Mutter und Tochter von Fotos kennen, gleicht, beginnt die Geschichte so richtig.

In Rückblenden erfährt der Leser mehr über Alexas Urgroßvater Walther, der sich freiwillig zum Militär gemeldet hat und in Frankreich gefallen ist. Die Familie ging bis jetzt davon aus, dass seine Taschenuhr mit ihm begraben wurde. Außerdem gibt es da noch die geheimnisvolle, 93jährige Französin Madlon, die Alexa, Laurie und auch ihrer Familie ihre und Walthers Geschichte erzählt. Mir haben die Ausflüge in die 1940er Jahre noch besser gefallen als das, was sich in der Gegenwart abgespielt hat.

Die Geschichte wird aus der Sicht von mehreren Personen in der dritten Person erzählt. So hat der Leser einen guten Überblick über die Charaktere und die Handlung. Der Schreibstil ist leicht verständlich, einfach und schlicht. Das Buch ist flüssig zu lesen.

Man fragt sich zwar von Anfang an, was es mit der Taschenuhr auf sich hat, aber die Spannung konnte die Autorin leider nur langsam aufbauen. Gegen Schluss hin wird es aber dann spannender, wenn Madlon ihre Geheimnisse enthüllt. Leider waren einige Wendungen vorhersehbar.

Das Buch ist der zweite Teil einer Trilogie, was leider aus dem Klappentext nicht ersichtlich war. Es sind aber, soweit ich das beurteilen kann, keine Vorkenntnisse aus dem ersten Teil erforderlich. Ich konnte auch so leicht in die Geschichte einsteigen und ihr folgen.



Fazit:

Schöne Geschichte um ein Familiengeheimnis mit Ausflügen in die Vergangenheit!


Ich gebe 3 von 5 Sternen.


Seite der Autorin



Weitere Bände:

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