Buchrezension #207 Rise 1 - Die Ankündigung von Kim Nina Ocker

Buchrezension #207 Rise 1 - Die Ankündigung von Kim Nina Ocker

Forever
erschienen am 8. April 2015
230 Seiten


Preis:

Ebook € 4,99


Klappentext:

Die siebzehnjährige Freya wächst in dem Glauben auf, alles um sie herum wäre perfekt. Trotz des Krieges, der die Menschen vor mehreren Jahrhunderten gezwungen hat, in großen Silos unter der Erde zu leben, kennt Freya keine Sorgen. Bis zu dem Tag, an dem sie ihre Familie verlassen muss. Eigentlich soll sie nur in eine andere Einheit verlegt werden, doch plötzlich bleibt der Zug inmitten einer Einöde stehen ... Duncan ist ein ganz anderes Leben gewöhnt: Er lebt außerhalb der schützenden Silos und kämpft jeden Tag ums Überleben. Die Siedler unter der Erde hält er für Weichlinge. Doch dann trifft er auf Freya. Er will es zwar nicht zugeben, aber ihr Mut und ihre Tapferkeit beeindrucken ihn. Freya und Duncan sollten einander nie begegnen. Doch als Freya erkennt, dass ihr bisheriges Leben eine Lüge war, stehen sie plötzlich Seite an Seite und kämpfen für die, die sie lieben ...


Meine Meinung:

Freya lebt unter der Erde in der englischen Einheit. Sie kennt das Sonnenlicht nicht, sie kennt nur das Hologramm in der Kuppel, das den Bewohnern einen blauen Himmel und Sonnenschein vorgaukelt. Seit dem Weltkrieg vor etwa 500 Jahren leben die Menschen in Silos unter der Erde. Die Erde ist verstrahlt und ein Leben außerhalb der Kuppel ist nicht möglich.
Die 17-jährige ist ein neugieriges Mädchen. Die Rothaarige ist tough und mutig, aber auch manchmal etwas naiv und gutgläubig. Sie hinterfragt das System ihrer Welt und will sich nicht alles gefallen lassen.
Sie war wie eine Wundertüte, die jeden Tag eine neue Überraschung aus dem Hut zauberte.
Position 2289

Duncan ist in Freiheit aufgewachsen. Er kämpft täglich um sein Überleben. Er hält nicht viel von den Silos unter der Erde und noch weniger von den Menschen dort unten. Er wirkt geheimnisvoll. Duncan ist distanziert und verschlossen. Er bleibt größtenteils für sich und schließt sich nur selten anderen an.

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Freya und Duncan in der ersten Person erzählt. Der Leser erhält dadurch einen guten Überblick und kann am Leben und der Gedankenwelt beider Protagonisten teilhaben. Ich konnte mich gut in beide hineinversetzen und mit ihnen mitfühlen.

Kim Nina Ocker schreibt jugendlich und frisch. Ich konnte mir die von ihr erschaffene Welt gut vorstellen. Das Buch ist angenehm und flüssig zu lesen.

Die Grundidee der Geschichte hat mir gut gefallen, ist aber nicht neu.
Der Anfang war fesselnd und ich war sofort in der Geschichte drinnen. Die Autorin führt den Leser langsam in ihre Welt ein und man lernt Freya und ihr Leben ein bisschen besser kennen. Nach dem Aufeinandertreffen von Freya und Duncan wird die Geschichte leider manchmal etwas langatmig. Es kommt aber immer wieder Spannung auf. Manche Sachen sind leider unlogisch und unrealistisch.
Die Liebesgeschichte ging mir etwas zu schnell. Damit hätte sich die Autorin mehr Zeit lassen können.

Das Ende bleibt offen. Dieser Band endet nicht mit einem großen Cliffhanger, aber die Geschichte geht auf jeden Fall weiter und ich freue mich auf die Fortsetzung.

Trotz der Minuspunkte habe ich mich gut unterhalten gefühlt und freue mich schon, mehr von der Autorin zu lesen.


Fazit:

Tolle Grundidee! Ein paar Schwächen, aber guter Reihenauftakt!


Ich gebe 4 von 5 Sternen.


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