Buchrezension #179 Cassandra - Niemand wird dir glauben von Eva Siegmund

Buchrezension #179 Cassandra - Niemand wird dir glauben von Eva Siegmund

cbt
erschienen am 13. November 2017
465 Seiten

Preis:

broschiert € 12,99, Ebook € 9,99


Klappentext:

Was tust du, wenn du alles verlierst?
Nachdem Liz und Sophie dem Sandmann entkommen sind, arbeitet Liz als Blog-Jounalistin bei Pandoras Wächter. Nach einem kritischen Artikel über die Abschaffung des Bargelds wird sie verhaftet – sie soll den Chef der NeuroLink AG getötet haben. Alle Beweise sprechen gegen sie – aber ist sie wirklich eine Mörderin? Als Liz verurteilt und aus Berlin verbannt wird, bleibt ihre Schwester Sophie in der Stadt zurück. Nun ist es an ihr, die Wahrheit herauszufinden, doch bald ist auch Sophie in Berlin nicht mehr sicher.


Meine Meinung:

Dieser Band beginnt etwa ein Jahr nach der Handlung des Vorgängers. Durch ein paar Rückblicke über das Geschehen des ersten Bandes war ich schnell in der Handlung drinnen. Man könnte das Buch auch lesen, ohne dass man den ersten Band kennt, ich empfehle aber den ersten vorher zu lesen. Man bringt sich sonst um den Lesespaß.

Die Geschichte beginnt mit dem Ende des Bargeldes. Das Bargeld wird in der EU abgeschafft. Ab sofort wird in EZEs, in Eurpäischen Zahlungseinheiten, bezahlt. Damit sollen Verbrechen verhindert werden.
Außerdem gibt es um deutsche Städte eine Anti-Terror-Schutzzone, die die Bewohner vor Verbrechern schützen sollen. Zusätzlich wird ein neues Strafrecht eingeführt. Die Stadt spart sich Geld, indem sie sich alles Hab und Gut der Verurteilten einverleibt und sie einfach aus der Stadt wirft.
Verbrecher wurden nicht mehr durchgefüttert, sondern einfach vor die Tür gesetzt - oder besser: vor die Stadt.
Seite 13

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Sophie und Liz in der ersten Person erzählt. Ich konnte mich gut in die beiden hineinversetzen und mit ihnen mitfühlen. Dazwischen gibt es Artikel von News of Berlin und ein paar Kapitel werden aus der Sicht des Bösewichts erzählt.

Liz ist mittlerweile Journalistin bei Pandoras Wächter, dem Blog, der die Machenschaften von NeuroLink aufgedeckt hat. Sie ist gut in ihrem Job. Sie ist schlau und neugierig, aber auch impulsiv und launisch. Liz ist sehr ungeduldig.

Sophie ist die Ruhigere der Zwillinge. Sie ist kreativ und interessiert sich für alte Gemälde und Gebäude. Sie ist zuverlässig, aber auch ängstlich. Sophie ist neben Liz ein Mauerblümchen. In diesem Band wird sie aber stärker und mutiger, was mir sehr gut gefallen hat.
Manchmal fühlt man ein Gewitter kommen, noch bevor sich der Himmel verdunkelt. Es ist die Art, wie sich Licht und Luft verändern - das Verhalten des Windes, der Zug der Wolken.
Seite 60

Eva Siegmund schreibt jugendlich und bildhaft. Ich konnte mir die Charaktere und Handlungsorte dadurch gut vorstellen. Das Buch ist angenehm und flüssig zu lesen.

Das Buch ist von Anfang an spannend. In der zweiten Hälfte steigt die Spannung immer mehr und ich wollte es nicht mehr aus der Hand legen. Es gibt einige überraschende Wendungen. Vor allem das Ende der Geschichte kam für mich sehr unerwartet, ist aber eine logische Schlussfolgerung der Geschehnisse.

Mein Kritikpunkt ist wie schon beim Vorgänger das Cover, das zwar wunderschön ist, aber überhaupt nichts mit der Geschichte zu tun hat.


Fazit:

Spannender Abschluss der Reihe! Leseempfehlung!


Ich gebe 5 von 5 Sternen.


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