Buchrezension #57 Coherent von Laura Newman


erschienen am 21. November 2015

Drachenmond Verlag

448 Seiten



Preis:

 


Softcover € 15,32, Ebook € 5,03


Klappentext: 


Ob Smartphone, Tablet oder Computer über das Internet leben, lieben und kommunizieren wir. Was aber, wenn wir keine Geräte mehr bräuchten, um online zu sein? Was würdest du tun? Genau diese Erfahrung macht die 17-jährige Sophie und gerät schnell in einen rasanten Strudel aus Angst und Faszination. Gejagt von einer geheimnisvollen Organisation begibt sie sich auf eine abenteuerliche Flucht quer über den Globus. Zusammen mit dem smarten Franzosen Jean setzt Sophie alles daran, dem Ursprung ihrer Fähigkeiten und dem Rätsel um ihre Vergangenheit auf die Spur zu kommen.


Meine Meinung:

 


Das Buch wird aus der Sicht von Sophie, Jean und Lamar Bishop in der dritten Person erzählt. Das Buch ist in drei Teile gegliedert.


Sophie ist 17 und wohnt in Wyoming. Sie hat vor 4 Monaten ihre Eltern bei einem Autounfall verloren. Seitdem wohnt Anna, die Schwester ihrer Mutter, bei ihr und kümmert sich um sie. Sophie trauert noch um ihre Eltern, aber sie hat einen starken Charakter. Sie hat eine Gabe, von der sie noch nie jemanden erzählt hat. Elektronische Geräte, die mit dem Internet verbunden sind, reden mit ihr. Ansonsten wirkt sie wie ein normaler Teenager. Sophie war mir von Anfang an sympathisch. Man muss sie einfach ins Herz schließen.


Jean wirkt auf den ersten Blick wie ein Casanova. Er ist Franzose, ebenfalls 17 Jahre alt, hat blaue Augen und Haare, die laut Sophie einen Tick zu lang sind. Er entpuppt sich aber als liebevoller und fürsorglicher Freund, vielleicht ist er ein bissl zu perfekt.


Lamar Bishop hatte ein perfektes Leben: einen Job als FBI-Agent, eine Frau und eine kleine Tochter. Nachdem sich seine Frau von ihm getrennt hat, geht es nur mehr bergab mit ihm. Er verliert auch seinen Job und arbeitet dann für eine unbekannte Organisation. Er zerfließt in Selbstmitleid. Er weiß aber, dass er sein Leben wieder in den Griff bekommen muss, tut sich damit aber schwer. Seine Veränderung gegen Ende hin ist aber einer der schönsten Teile im Buch. Er wirkt anfangs sehr unsympathisch, egoistisch und karrieregeil auf den Leser, jedoch verändert er sich im Laufe der Geschichte sehr. Mehr wird jetzt nicht verraten.


Der Schreibstil von Laura Newman hat mir gefallen. Das Buch ist flüssig zu lesen.


Anfangs weiß man noch nicht so genau, wohin das Ganze gehen soll. Es geht zuerst mal um Sophies Alltag. Dadurch, dass Sophie ihre Gabe auf einmal besser beherrscht und dass sie beschattet wird, baut sich die Spannung langsam auf. Leider flaut sie aber auch wieder ab, weil dann nicht so viel passiert. Ab dem zweiten Teil wird es dann aber richtig spannend. Die Wendung, die die Geschichte dann nimmt, war für mich nicht vorhersehbar. Leider wird die Spannung für mich immer wieder ausgebremst. Die langen Gespräche (vielleicht kommt's mir nur so vor, aber ich finde, in dem Buch wird doch sehr viel gequatscht) bringen manchmal die Handlung ins Stocken, was sich für mich die Spannung gestört hat. Manche Sachen hat die Autorin für mich unnötig in die Länge gezogen.


Die Grundidee hat mir gut gefallen und war wirklich sehr interessant.



Fazit:

 


Tolle Grundidee! Sympathische Protagonistin!



Ich gebe 4 von 5 Sternen.




Herzlichen Dank an den Drachenmond Verlag für das Rezensionsexemplar!






Kommentare

  1. Huhu Barbara,

    tolle Rezension! :)

    Vielleicht magst du ja auch mal bei mir vorbei schauen? :) Klingt super, das Buch.

    Liebe Grüße
    Mii von Mii's Bücherwelt

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  2. Liebe Barbara,

    vielen Dank für die schöne Rezi!
    Ich habe schon von dem Buch gehört, aber es selber noch nicht gelesen. Es klingt danach, dass es mir auch gefallen würde.

    Liebe Grüße
    Jasmin von buch-leben

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