Buchrezension #152 Nachtsonne 1 - Flucht ins Feuerland von Laura Newman

Buchrezension #152 Nachtsonne 1 - Flucht ins Feuerland von Laura Newman

erschienen am 26. März 2014
306 Seiten


Preis:

gebunden € 19,99, Taschenbuch € 9,99, Ebook € 2,99


Klappentext:

DER FANTASTISCHE AUFTAKT EINER FLAMMENDEN DYSTOPIE!
Ein Leben unter der Erde. Für Nova bedeutet dies Alltag. Sie gehört zu den letzten Überlebenden unserer Welt. Doch das Schicksal hält mehr für sie bereit als ein Leben im HUB.
Unfreiwillig überschreitet sie die Grenzen ihrer Realität und wagt sich, gemeinsam mit ihren Freunden, auf unbekanntes Terrain. Dabei stößt sie nicht nur auf eine grauenvolle Wahrheit, sondern auch auf faszinierende, ja beinahe magische, Tatsachen und natürlich auf diesen einen Menschen, der ihr Leben verändern wird ...


Meine Meinung:

In der von Laura Newman geschaffenen Zukunftswelt leben die Menschen unter der Erde. Ein Leben an der Oberfläche ist nicht mehr möglich. Zu hoch ist die Temperatur und die radioaktive Strahlung. Vor 130 Jahren haben sich die letzten Menschen auf der Erde in den HUB (Human Rescue Brig) begeben.

Nova ist ein selbstbewusstes Mädchen. Sie ist neugierig und wissbegierig, aber auch sehr ungeduldig. Die 17-jährige ist schlau und mutig. Sie glaubt daran, dass da mehr ist, als ihr erzählt wird. Das Leben im HUB kann nicht alles sein.
Ich WILL einfach daran glauben, dass da noch mehr ist.
Kapitel 2 (Position 134)

Der Leser ist sofort mitten in der Geschichte drinnen und lernt zuerst Nova und ihre Freunde Nume und Jakob kennen. Nova kommt etwas zu Ohren, dass ihr zu denken gibt, und sie zweifelt daran, dass den Menschen im HUB die Wahrheit erzählt wird. Dadurch kommt schon ab der ersten Seite Spannung auf. Für Nova und ihre Freunde beginnt ein großes Abenteuer.
Ihnen werden immer wieder Steine in den Weg gelegt. Die Lösung für ihre Probleme war für mich manchmal zu einfach und zu schnell.
Es gibt einige Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet habe. Die Geschichte war für mich größtenteils nicht vorhersehbar.
Auch Fans von Liebesgeschichten kommen nicht zu kurz. Die Liebesgeschichten halten sich aber im Hintergrund, was mir gut gefallen hat.

Die Autorin schreibt jugendlich und leicht verständlich. Ein paar Logik-Fehler habe ich entdeckt, aber über die kann man hinwegsehen. Sie stören die Handlung nicht wesentlich. Ich habe mich nur manchmal gewundert, dass Nova bestimmte Dinge benennen konnte, obwohl sie sie noch nie in ihrem Leben gesehen haben kann. Vielleicht wurde den Kindern aber im Schul-Bezirk auch so viel aus der "alten Welt" beigebracht.
Das Buch ist angenehm und flüssig zu lesen.

Die Geschichte wird aus der Sicht von Nova in der ersten Person erzählt. Ich konnte mich gut in Nova hineinversetzen und mit ihr mitfühlen. Gut gelungen ist, dass Nova dem Leser schon am Anfang viel über den HUB und ihr Leben darin erzählt.

Die Grundidee ist nicht unbedingt neu. Aber mir hat sie gut gefallen. Überrascht war ich, dass die Autorin auch Fantasy-Elemente eingeflochten hat. Damit hatte ich nicht gerechnet.

Das Ende hat mich auf jeden Fall neugierig auf die Fortsetzung gemacht.
Wir Menschen sind nicht für ein Leben unter der Erde geschaffen.
Kapitel 16 (Position 2412)

Fazit:

Gelungener Auftakt der Trilogie!


Ich gebe 4 von 5 Sternen.


Weitere Bände:

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Kommentare

  1. Die Geschichte an sich klingt wirklich gut und als Film würd ichs sofort gucken! Da es als Jugendbuch angelegt ist, weiß ich nicht ob ich wirklich abtauchen könnte ... Ich denke ich behalte den Titel mal im Auge.

    Hab ein feines WE!

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    1. Hallo Janna!

      Ich bin schon auf die Fortsetzungen gespannt, die kommen jetzt im August dran!

      Danke fürs Vorbeischauen!

      Alles Liebe
      Barbara

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